Foto: Christine Vennemann

2021

„Overloos“

26.05. – 30.10. 2021 Skulpturenausstellung im Prins Bernardplantsoen in Hengelo

organisiert durch die Stichting Bernhards Ontmoeting ( http://bernhardsontmoeting.nl/).

Kuratiert von  José Verstappen und Ricardo Liong-A-Kong.

„10m3 KunstDialoge“

24.05. – 30.05. 2021 Vitrinenausstellung Hase 29, Gesellschaft für zeitgenössische Kunst Osnabrück e.V.

Hasestraße 29/30, 49074 Osnabrück

2020

Völlerei

het-locket, Delden

Atelier m82, Martinihöfe Osnabrück

Videoinstallation im Rahmen des diesjährigen taNDem-Projekts „Paradies – Wo und wie möchten wir leben?“

Beteiligte Künstler*innen: Anita Boerrigter, Viktoria Gudnadottir, Ricardo Liong-A-Kong, José Anna Maria Verstappen (Hengelo, NL) und Margit Rusert, Christine Vennemann, Mechthild Wendt (Osnabrück, D)

Jedes Mitglied der beteiligten Künstlergruppe entwickelte Arbeiten zu den sieben Sünden. In diesem Rahmen wird hinterfragt, inwieweit das Konzept der sieben Todsünden im Kontext der heutigen Zeit noch passt – oder wieder passt. Das Projekt wurde durchgeführt im Rahmen von taNDem, einem grenzüberschreitenden Kunst- und Kulturprojekt der EUREGIO, und gefördert durch INTERREG.

www.paradieszonden.eu

enjoy the crisis

skulptur-galerie Osnabrück

„enjoy the crisis?“ Das ist mehr als ein Wortspiel, in dem der Kreis als das Formthema, welches die Ausstellung durchzieht, bereits enthalten ist. Neben dem sinnlichen Genuss an den Arbeiten im dreidimensionalen Bereich ist crisis in dieser Ausstellung ein roter Faden, der inhaltlich die gezeigten Objekte miteinander verbindet.

Füllhorn

Das Füllhorn ist ein mythologisches Symbol des Glückes. Es ist mit Blumen und Früchten gefüllt und steht für Fruchtbarkeit, Freigiebigkeit, Reichtum und Überfluss. In dieser Ausstellung wird das Thema des Füllhorns aufgegriffen mithilfe der Fremdnutzung von Rettungsfolien beziehungsweise von Verpackungsmaterial. Die golden glänzendenMaterialien bestechen mit einer  glänzend glatten, goldenen Oberfläche.  Statt Fruchtbarkeit, Glück und Reichtum verstreut das Horn hier Plastik und Folie.

Kanon

Die Skulpturengruppe „Kanon“ ist kreisförmig angeordnet,  in dieser Gruppe sticht die Farbigkeit der einzelnen Skulpturen ins Auge.
Die einzelnen Elemente sind einander zugeneigt und stehen eng zusammen. Sie erscheinen wie Gestalten, in gewisser Weise verhüllt, versteckt. Nur die gekrümmten Formen lassen Rückschlüsse zu auf ein inneres Leben, das aber nicht nach außen tritt, sondern im Inneren der Skulpturen und auch im Kreis gefangen bleibt. Diese Skulpturengruppe ist nicht offen, sie wirkt vielmehr hermetisch abgeriegelt. Was wird da im Innern der Gruppe gewispert, verhandelt, im Kanon verstärkt?

Glätte

Das kalte Weiß der aus Holz gearbeiteten, übermalten Skulpturen, die im oberen Bereich der Spiralen zunehmende Glätte der sich emporwindenden oder –schraubenen Formen, die alle auf  einen höchsten Punkt zuführen, an dem es nicht mehr weitergeht. Oder doch? Bei näherer Betrachtung wird crisis in der sechsteiligen Skulpturengruppen spürbar und erfahrbar: Die Spirale, archaisches Symbol für positive Entwicklung, ist heute in Zeiten der Klima- Angst- und anderer Spiralen zu einem Symbol der unaufhaltsamen Weiterführung und Zuspitzung negativer Stukturen geworden. Geht da noch was? Ist noch ein wenig mehr, eine weitere Drehung, etwa eine Fortführung der Bewegung möglich? Die Oberfläche der Skulpturen wird zunehmend glatter, der Halt geringer. Was passiert da oben? Paradigmenwechsel, Stagnation, Aufschwung zum finalen Abschwung, oder – ?

Schalen

Erphokirche Münster

Als Schale bezeichnen wir ein Gefäß mit den polaren Aspekten und Funktionen des Enthaltens und Bewahrens. Mit der Schale werden einerseits lebensfördernde Aspekte wie Schutz, Geborgenheit, Nahrung, Fruchtbarkeit und Wachstum verbunden, andererseits das Leben einschließende, zurücknehmende und festhaltende Aspekte wie. z. B. die Urne oder das Grab, das Erdreich. Eine Schale kann etwas aufnehmen, aber auch etwas spenden.

Die einzelnen Schalen symbolisieren Dankbarkeit und Bewusstheit gegenüber dem Erhaltenen. In zahlreichen religiösen Traditionen besteht ein Zusammenhang zwischen Spiritualität und Dankbarkeit, die Dankbarkeit wird als wertvolle menschliche Neigung gesehen, der Begriff der Dankbarkeit durchzieht religiöse Texte, Lehrinhalte und Traditionen.

Die Installation „Halten und Bewahren“ enthält neun Schalen, in die Abbildungen von Nahrungsmitteln hineingearbeitet worden sind. Diese Installation symbolisiert die Wertschätzung des Gegebenen in der Präsentation und Erhebung durch die Schale.

busstop-projectWas treibt uns an? Wat beweegt ons?

XPO Enschede (NL)/Bushaltestelle Zentrum Bad Bentheim (DE)

Christel Burghoorn (Enschede/NL) und Margit Rusert (Osnabrück/DE)
haben in zehn Bushaltestellen auf der Route zwischen ihren Wohnorten
in eintägigen Kunst-Installationen Antworten gegeben auf die Frage: Was treibt uns an?

Während der Ausstellungen/Installationen in den zehn Orten Enschede, Oldenzaal, De Lutte, Bad Bentheim, Schüttorf, Rheine, Hörstel, Ibbenbüren, Tecklenburg und Osnabrück haben sie Reisende und Passanten
dazu befragt. In zwei Ausstellungen, in Enschede und in einer Bushaltestelle in Bad Bentheim, wurden die Ausstellungen/Installationen in den einzelnen Bushaltestellen und auch die Antworten der Reisenden dokumentiert. Ein Ziel des Projektes war es, eine Interaktion mit den Wartenden, den Passant*innen und den Nutzer*innen des öffentlichen Nahverkehrs zu entfalten.

Das übergreifende Jahresthema „Energie – was treibt mich an?“ und die 15 damit beschäftigten Projekte werden durchgeführt im Rahmen von taNDem, einem grenzüberschreitenden Kunst- und Kulturprojekt der EUREGIO, und gefördert durch INTERREG.

http://busstop-project.eu

Videoinstallation Völlerei

enjoy the crisis

Schalen

busstop-project